Sinfonieorchester Basel

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Zum 150-jährigen Jubiläum bekam das Sinfonieorchester Basel einen neuen digitalen Auftritt – visuell neu gefasst auf Basis des von Daniel Ranz mit erarbeiteten CI – und so gebaut, dass er im Alltag funktioniert. Als international tätiges Orchester mit starkem lokalen Anker spielt das Sinfonieorchester Basel in unterschiedlichen Venues in Basel und Umgebung und richtet sich an sehr verschiedene Zielgruppen. Der Relaunch begleitet zudem einen Übergang: Auf Chefdirigent Ivor Bolton folgt ab der Spielzeit 2025/26 Markus Poschner. Die Website sollte Tickets einfacher verkaufbar machen und gleichzeitig den programmatischen Anspruch und die Education-Arbeit (von Kindergarten bis Jugend) sichtbar transportieren, barrierefrei und intuitiv.

Klarer Blick aufs Programm

Der Einstieg ist bewusst ruhig gehalten: Die Eventliste verzichtet auf Fotos und reduziert so kognitiven Stress, gerade auf dem ubiquitären Smartphone. Statt „Scroll-Lärm“ setzt sie auf klare Typografie, präzise Informationen und eine Struktur, die schnell zu Datum, Ort und Programm führt. Wichtig: Der Ticketkauf ist im Kalenderfluss verankert, der Weg in den Shop fühlt sich wie ein nahtloser nächster Schritt an, nicht wie der Wechsel in ein Fremdsystem. Die UX-Entscheidungen wurden durch Analyse, Klicktracking und Workshops abgesichert – inklusive klarer Prioritäten in der Navigation (Kinder, Orchester, Konzerte/Tickets, Abos).

Abo-Angebote: klar erklärt, schnell vergleichbar

Die Aboangebote wurden überarbeitet, vereinfacht und stärker an die Bedürfnisse heutiger Zielgruppen angepasst. Auf der Website sind sie so platziert und erklärt, dass man sie schnell versteht und vergleichen kann, ohne erst PDFs oder lange Infotexte durchforsten zu müssen. Gleichzeitig bleibt der Weg von Abo-Info zur passenden Konzertübersicht kurz, damit Abos nicht wie ein „Nebenprodukt“ wirken, sondern als komfortabler Einstieg in die Saison.

Stories als zweite Bühne

Stories erweitern den Blick über den Konzertabend hinaus: Proben, Hintergründe, Musiker:innen, Projekte und bei Bedarf die Brücke zu Education-Formaten. So lernt man das Orchester nicht nur über Werke und Besetzungen kennen, sondern über Menschen, Prozesse und Themen, die den Klang und das Orchester prägen. Der Anspruch ist nicht „mehr Content“, sondern mehr Nähe und Kontext. Wer sich einliest, versteht schneller, wofür ein Abend steht und findet von dort zurück ins Programm. Genau diese Mischung aus redaktioneller Tiefe und klarer Nutzerführung macht den Auftritt für unterschiedliche Interessen- und Wissenslevel zugänglich.

Zusammenfassung

Technisch basiert der Relaunch auf einem individuell entwickelten Django-Backend (4.2) und einem Nuxt-Frontend mit Pagemodulen, das Redaktion und Contentpflege spürbar beschleunigt. Opas-Next liefert als „Single Source“ Daten zu Datum, Programm und Besetzung; Secutix ergänzt Preise, Verfügbarkeiten und Ticketstatus per API, so bleiben Information und Kaufweg zusammen. Barrierefreiheit ist systemisch umgesetzt (Schrift, Kontraste, Farbführung). Das Keyvisual – die Amplituden-Skizze – ist als animierte Signatur vorbereitet und wird in Mikroanimationen und Page Transitions kontinuierlich ausgebaut; sessionbasierte Farbwelten sorgen nach Go-live für ein subtil wechselndes Erlebnis. Ergebnis: Die Neugestaltung und die vereinfachte Shop-Integration führten zum Saisonverkaufsstart zu einer signifikanten Steigerung der Ticketabsätze.

  • Kunde

    Sinfonieorchester Basel

  • Projekt

    www.sinfonieorchesterbasel.ch

  • Dauer

    8 Monate (Go Live 1 / Endprodukt: 12 Monate)

  • Go-Live

    März 2025

  • Team

    1 Projektmanager
    1 UX Designer
    1 UI Designer
    1 Frontend-Entwicklerin
    1 Backend-Entwickler
    1 IT Operator

  • Systemwelt

    OPAS Next (Distribution Software)
    Secutix (Ticketing- & CRM-System)
    Python/Django (Backend Webframework)
    Nuxt (Frontend Webframework)
    Celery (Task-Management)
    Sentry (Error Tacking)