(Hash-) Tags, die Türen öffnen
Das Programm der Kölner Philharmonie ist vielfältig und umfangreich. Also haben wir dort begonnen, wo alles zusammenläuft: bei der Eventliste. Sie ist so konzipiert, dass man schnell ein Gefühl bekommt und dann sauber eingrenzen kann. Nicht über unübersichtliche Filterwüsten, sondern über Dinge, die wirklich Orientierung bieten: Genres, Hashtags und Schlagworte.
„U29-Tipp“, „Familie“, „#moodbooster“ oder „Eintritt frei“ sind bewusst niedrigschwellige Wegweiser, die Vielfalt sichtbar machen und inspirieren. Wer tiefer klickt, soll nicht ins Leere laufen. Auf den Konzertdetailseiten, die sich zur besseren Orientierung als Overlay über der Eventliste öffnen, führen redaktionelle Empfehlungen weiter zu passenden Konzerten. So wird aus einem Termin leicht ein nächster.
Digitale Programmhefte - Service rund um den Konzertabend
Die Konzertdetailseiten wurden mit dem Anspruch ausgebaut, mehr Inhalt zu liefern, ohne Unruhe zu erzeugen oder ein Übermaß an Informationen zu liefern. Programm, Besetzung, Künstlerprofile, Ticketinfos und Medien sind klar gegliedert und so angeordnet, dass man schnell findet, was man sucht.
Digitale Programmhefte sind dabei ein fester Bestandteil. Sie sind am Screen nutzbar und als PDF druckbar. Wer sich vorbereiten möchte, bekommt Tiefe. Wer spontan entscheidet, wird nicht erschlagen.
Und: Der Konzertmoment bleibt Konzertmoment. Medieninhalte sind eingebunden, aber während der Aufführung bewusst eingeschränkt. Damit der Saal nicht zur Second-Screen-Zone wird und Besucher:innen nicht ständig zwischen Bühne und Smartphone switchen.
kphil Stories – zwischen Bühne und Browser
„Zwischen Bühne und Browser“ war unsere Leitmotto – und genau daraus ist die Blog-Rubrik kphil Stories entstanden. Denn die Philharmonie ist mehr als ein Kalender. Sie besteht aus Menschen, Perspektiven, Hintergründen, Stimmen und Stimmungen. Und die sollten einen eigenen Platz bekommen.
kphil Stories ist deshalb keine News-Spalte, die nach zwei Tagen verschwindet. Es ist ein redaktioneller Raum, der direkt mit dem Programm verzahnt ist: Beiträge verlinken auf Konzerte und Konzerte auf Inhalte, die Kontext geben. Wer liest, kann sofort weiter ins Programm. Wer über ein Konzert kommt, findet die Geschichten dahinter.
Für die Redaktion ist das besonders hilfreich: Inhalte lassen sich flexibel strukturieren, aktualisieren und an Schwerpunkte andocken – ohne jedes Mal neue Seiten logistisch „zusammenzuschrauben“.
Und genau dort, in den kphil Stories findet sich ein schöner Beitrag, in dem uns Eva-Maria Schreiner und Oliver Priester, die Geschäftsführer:innen von MIR MEDIA, mit hinter die Kulissen des Relaunches der Seite der Kölner Philharmonie nehmen.
Tools für Stammgäste
Für Stammgäste und Planer:innen haben wir Funktionen ergänzt, die im Alltag wirklich von Mehrwert sind: Merkliste und Vorverkaufs-Reminder sorgen dafür, dass interessante Abende nicht im Tab-Chaos verschwinden. Gerade wenn zwischen Entdecken und Kaufen ein paar Tage liegen. Dazu gibt es vereinfachte CTAs, die klar zeigen, was der nächste sinnvolle Schritt ist.
Zusammenfassung
Der Relaunch ist am Ende kein Technikprojekt „für sich“, sondern ein Stück Infrastruktur für den Konzertalltag: schnell auf dem Handy, stabil im Hintergrund, flexibel für die Redaktion. Mikroanimationen geben Orientierung, ohne sich vorzudrängen. Die Eventstruktur bringt Ordnung ins Programm, Tags und Empfehlungen öffnen neue Wege, Stories geben Tiefe – und die Programmhefte machen den Abend digital begleitbar, ohne ihn zu stören.
Was uns dabei besonders getragen hat: die enge, konstruktive Zusammenarbeit mit dem Team der Kölner Philharmonie unter der Intendanz von Ewa Bogusz-Moore. Man merkt einem Projekt an, wenn es gemeinsam gedacht wird – und genau so ist dieser Relaunch entstanden.
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Kunde
KölnMusik Betriebs- und Servicegesellschaft mbH
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Projekt
www.koelner-philharmonie.de
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Dauer
8 Monate
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Go-Live
Oktober 2025
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Team
1 Projektmanagerin
1 Designer
1 Frontend-Entwickler
1 Backend-Entwickler
1 IT Operator -
Systemwelt
EVIS (Distributionssoftware)
Python/Django (Backend Webframework)
Nuxt (Frontend Webframework)
Elasticsearch (Onsite Search Engine)
Celery (Task-Management)
Sentry (Error Tacking)