Zwischen APIs, KI und Konzertsaal

Was wir gerade bauen, testen und weiterdenken:
Wir arbeiten viel im Hintergrund – an Systemen, Schnittstellen, Workflows und Nutzerführungen für Theater, Festivals und Konzerthäuser.

Einige dieser Entwicklungen möchten wir mit euch teilen, weil sie für alle Kulturhäuser interessant sind.

KI im Backend – Barrierefreiheit, die wirklich ankommt

Alt-Texte gehören zu den Themen, die alle wichtig finden und es auch sind – die im Alltag trotzdem oft hinten runterfallen. Dabei sind sie zentral für barrierefreie Websites.

Aus diesem Grund haben wir KI-Funktionen direkt in unser Backend integriert, die genau hier ansetzen: Nach dem Upload von Inhalten können Redakteur:innen automatisch Alt-Texte generieren lassen – barrierefrei formuliert und auf Wunsch direkt in mehrere Sprachen übersetzt.

Wichtig ist uns dabei: Die KI ersetzt keine Redaktion. Sie liefert einen Ausgangspunkt, soll Hürden niedrig halten und Arbeitserleichterung sein. Alle Texte können angepasst, strukturiert oder komplett neu erzeugt werden. Im Hintergrund arbeitet ein vordefinierter Prompt, der auf den jeweiligen Kunden zugeschnitten ist, tonal, inhaltlich und strukturell.

Das Ergebnis: deutlich weniger Aufwand in der Redaktion und gleichzeitig ein spürbarer Fortschritt beim Thema Barrierefreiheit.

Tixly Ticketing-Integration – drei Häuser, drei Ausbaustufen

Wie eng Website und Ticketing miteinander verzahnt sind, macht einen großen Unterschied – für Nutzer:innen ebenso wie für Marketing und Vertrieb. Aktuell arbeiten wir mit Tixly an verschiedenen Integrationsstufen, die sich je nach Haus und Anforderung individuell unterscheiden.

Thalia Theater – solide Basis
Beim Thalia Theater haben wir eine schlanke Integration umgesetzt: Ticketverfügbarkeit und Preise werden über eine API direkt auf der Website angezeigt und laufend aktualisiert. Nutzer:innen sehen schnell, ob Tickets verfügbar sind.

Wiener Philharmoniker – eng verzahnt
Hier geht die Integration deutlich weiter: Der Warenkorb ist direkt auf der Website sichtbar, inklusive Artikelübersicht, Anzahl und Overlay-Funktion.
Die Abonnement-Verwaltung wurde komplett digitalisiert: Interessierte können jetzt ihre Abo-Wartelisten-Anmeldung jährlich verlängern, um nach mehreren Jahren Wartezeit in den Genuss eines Abos zu kommen. Der Status der Warteliste wird transparent nach Login dargestellt. 

Wiener Konzerthaus – Self-Service in Entwicklung
Hier entsteht ein komplexer Self-Service-Bereich, der Personalisierung und Ticketing nahtlos in die Website und die User-Journey integriert. Die Verwaltungsoberfläche findet auf der Website statt während die Login-Daten in Tixly gespeichert werden.

Projektvorstellung Kölner Philharmonie – vom Spielplan zum Entdeckungsraum

Die neue Website der Kölner Philharmonie ist aus einer einfachen, aber entscheidenden Frage entstanden: Wie lässt sich die Dynamik eines Konzertprogramms digital erlebbar machen?

Heute beginnt der Konzertbesuch oft auf dem Smartphone – und genau dort setzt der neue Auftritt an. Statt sich durch klassische Strukturen zu klicken, entdecken Nutzer:innen das Programm intuitiv: über eine klar strukturierte Eventliste, thematische Tags und Empfehlungen.

Die Konzertseiten verbinden Programm, Künstler:innen, Medien und Ticketing zu einem stimmigen Gesamtbild – übersichtlich, aber nie reduziert auf bloß das Nötigste. Im Hintergrund sorgt moderne Technologie für Geschwindigkeit und Flexibilität, bleibt für Nutzer:innen aber im Hintergrund. Im Vordergrund steht immer das Erlebnis.

Für alle, die einen Blick hinter die Kulissen werfen möchten: In den kphil Stories sprechen unsere Geschäftsführer:innen Eva-Maria Schreiner und Oliver Priester über die Idee hinter dem Projekt und den Weg dorthin – zwischen Bühne und Browser. Mehr erfahrt ihr in der Case Study auf unserer Website.

Projektvorstellung Sinfonieorchester Basel – weniger Hürden, mehr Verkäufe

Beim Sinfonieorchester Basel ging es nicht nur um einen neuen Auftritt, sondern um eine zentrale Frage: Wie wird aus einer Website ein echter Zugang zum Konzert?

Der Ansatz war klar: Orientierung schaffen, Entscheidungen erleichtern und den Weg zum Ticket so einfach wie möglich machen. Der Veranstaltungskalender wird zum Ausgangspunkt, die Inhalte führen gezielt weiter, ohne Umwege.

Auf den Detailseiten entsteht gleichzeitig die nötige Tiefe: Programme, Besetzungen und ergänzende Inhalte werden so aufbereitet, dass sie informieren, ohne zu überfordern. Technisch im Hintergrund vernetzt, aber für Nutzer:innen nahtlos erlebbar, entsteht so ein Auftritt, der spürbar besser führt.

Das Ergebnis zeigt sich dort, wo es zählt: bei den Ticketverkäufen. Auch hier erfahrt ihr mehr dazu in der Case Study auf unserer Website.

Ihr habt Fragen, Ideen oder Feedback?
Wir freuen uns, wenn ihr euch meldet – per Mail, beim Kaffee, in der digitalen Raucherecke oder ganz old school per Telefon.

Bis hoffentlich bald –
eure MIRs